Die Schöne und das Biest 2017 – traumhafte Realverfilmung des Disney Klassikers von 1991

Am 16.März startet Disneys neue Realverfilmung „Die Schöne und das Biest“ 2017 (Beauty and the Beast) ihres Zeichentrick-Klassikers von 1991 endlich in unseren Kinos! Langersehnt und ungeduldig warten alle Fans auf den Kinostart von Belles Abenteuer, mit hochkarätigem Cast für Besetzung und Sychronisation (im Original). Das musikalische Märchen hat nichts von seinem magischen Zauber und seiner Romantik verloren. Emma Watson & Co spielen und singen sich in unsere Herzen <3 <3

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Die Schöne und das Biest – die Story

Eigentlich muss man nicht viel über die Geschichte erzählen, denn die meisten kennen zumindest den Disney Animationsfilm von 1991, an dessen Inhalt sich auch in der Realverfilmung, bis auf kleine Ergänzungen, nichts geändert hat. Denn Märchen schreibt die Zeit…

Belle (Emma Watson) ist eine kluge und anmutige junge Frau und führt in dem kleinen französischen Dorf Villeneuve ein recht beschauliches Leben. Aber leider auch ein sehr langweiliges. Für die wissbegierige junge Frau gibt es dort nur wenige Bücher die sie bisher nicht gelesen hat und muss sich aber von den einfältigen Dorfbewohnern für ihre Bücherliebe noch verspotten lassen. Nur ihr Vater, der etwas verschrobene und verträumte Erfinder Maurice (Kevin Kline) hält sie noch in dieser Einöde. Zudem macht ihr der attraktive, doch leider ungebildete Soldat und Dorfschönling Gaston (Luke Evans) unentwegt Avancen, die in keinster Weise Belles Interesse wecken. Stets von ihr abgewiesen, aber stets in Feierlaune, verbringt Gaston mit seinem treuen ergebenen Kumpan LeFou (Josh Gad) gern Zeit im Wirtshaus, wo er sogar ohne ihr Wissen die Hochzeit mit Belle bekannt gibt. Denn, für den eitlen Frauenliebling steht fest: Er wird Belle zu seinem Heimchen am Herd machen.

Als ihr Vater eines Tages von einer Fahrt zu einem entfernt gelegenem Markt nicht zurückkehrt sondern nur sein Pferd, macht sie sich mit diesem auf die Suche nach ihm. Auf versteckten Wegen gelangt Belle zu einem verwunschenen Schloss, das von einem schrecklichen Biest (Dan Stevens) und dessen verzauberten Bediensteten bewohnt wird. Als sie ihren Vater eingesperrt vorfindet, bietet die mutige Belle ihre Freiheit im Austausch gegen die des kränklichen Maurice, der daraufhin gehen kann.

Von nun an dort gefangen, freundet sich Belle mit der Zeit mit den ungewöhnlichen Hausangestellten an. Das zuerst sehr abweisende und launenhafte Biest, zeigt sich immer zugänglicher und Belle kann nach und nach das wahre Wesen hinter der beängstigenden Fassade erkennen. Denn nur wenn ihm wahre Liebe entgegen gebracht wird, bevor das letzte Rosenblatt verwelkt ist, kann der verwunschene Prinz seine menschliche Gestalt zurück erhalten…

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Unsere Meinung

Was soll ich sagen – ich liebe Disneys neuen Film „Die Schöne und das Biest 2017“ <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3

Wie schon seine Vorgänger, die Realverfilmungen von „Das Dschungelbuch“ (The Jungle Book), „Cinderella“ und „Malificent“, ist auch diese Umsetzung einfach wunderschön. Man hat sich diesmal ziemlich genau an die Geschichte von Belle und dem Biest aus Disneys gleichnamigen Zeichentrickklassiker von 1991 gehalten. Anhänger des noch „handgemachten“ Animationsfilms dürfen sich auf eine äußerst detailreiche Erzählung freuen. Zudem wurde diese um zusätzliche Szenen ergänzt, in denen wir beispielsweise erfahren, warum die schöne Belle ohne Mutter aufwuchs oder der Prinz so hochmütig und selbstgefällig war, bevor er genau deswegen von einer Fee verzaubert wurde. Dank dieser Hintergrundgeschichten, fühlt man ganz anders mit den Figuren mit, die dadurch einiges an Tiefgang gewinnen.

Anfangs konnte ich mir Emma Watson nicht wirklich in der Rolle der Belle vorstellen. Ich war doch etwas voreingenommen. Doch als ich sie im Kino auf der großen Leinwand sah, war sie sehr schnell die richtige Belle. Man muss Disneys Casting-Crew einfach lassen, dass sie über die notwendige Empathie und Erfahrung verfügt und bisher bei der Besetzung von Charakteren einfach immer wieder die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Das gilt auch für die Rollen in diesem Film. Ob Kelvin Kline als Belles Vater, der warmherzige und fürsorgliche Maurice oder Dan Stevens als das Biest/der Prinz. Besonders herausragend ist allerdings Luke Evans in seiner Rolle als Gaston, der eine große Bandbreite an Gefühlszuständen und teilweise alle anderen an die Wand spielt. Er hat eine sehr große Vielseitigkeit in seiner Mimik, Gestik und seinem Ausdruck gezeigt. In seiner zum Ende immer böser agierenden Figur ist er mega überzeugend – eine wirklich so fiese Seite an Gaston, wie man sie nicht erwartet und die im Zeichentrick nicht dieser Form zum tragen kommt.

Sein Gehilfe LeFou ist mit Josh Gad ebenfalls sehr gut besetzt. War doch schon vor Wochen in der Presse ein riesiges Tamtam um diese Rolle entstanden, bei der sich Disney erstmalig für einen homosexuellen Charakter entschied (für diejenigen unter euch die es interessiert habe ich unten dazu Stellung genommen). Auch oder gerade er überzeugt auf ganzer Linie und kann in seiner „Nebenrolle“ durchaus mit den Hauptdarstellern mithalten.

Die eingesetzte CGI Technik lässt die uns bekannten Gegenstände zum Leben erwachen, was man nicht  hätte besser machen können. Das Biest ist, so denke ich, bewusst keine hässliche Horrorfigur, das würde überhaupt nicht zu Disney passen. Es ist eine magische Traumwelt in die wir entführt werden, für wundervolle 129 Minuten, genau so wie man es von Disney erwartet, wenn man einen Disneyfilm sehen möchte. Es ist auch nicht „Das Dschungelbuch“ sondern das Märchen „Die Schöne und das Biest“. Mit viel Glitzer-Lichter-Strahlen und Weichzeichner sind die romantischen Szenen einfach zauberhaft.

Es ist auch in der Realverfilmung bei einem Musical-Märchen geblieben, sogar mit drei neu komponierten Liedern. Diese schrieb der schon vor 26 Jahren für viele Songs verantwortliche Alan Menken. Die Musik für die Disney Filme „Arielle die Meerjungfrau“ und „Aladdin“ entstammten ebenfalls seiner Feder. Der Soundtrack ist immer noch traumhaft schön und die neu arrangierten Lieder haben ziemlich gut gefallen. In diesem Liederreigen hebt sich Luke Evans ein weiteres mal hervor und kann mit seiner tollen Stimme ein weiteres Mal punkten. So auch Emma Watson, die mit dem richtigen Gefühl in der Stimme ihre Lieder präsentiert. Der Titelsong, jetzt gesungen von Ariana Grande & John Legend, klingt viel moderner und wird auch die neue Zielgruppe garantiert begeistern. Mein Ohrwurm ist der Song von Celine Dion „How can a Moment last forever“, der beim Abspann läuft.

Fazit – „Die Schöne und das Biest“ als Realverfilmung ist für mich ein echter Disney (-Prinzessinnen) Film, wie wir ihn uns wünschen <3 Er erfüllt alle Erwartungen die man an einen romantischen, spannenden, lustigen, wundervoll animierten, farbenprächtigen, gefühlvollen Disney-, Prinzessinnen-, Märchen-, Musical-,  Film stellt!

Für alle Eltern möchte ich folgendes als Anmerkung hinzufügen: In Anbetracht des Aufschreis (schwuler Disney Charakter :-O ) der durch die Medien ging, möchte ich unbedingt etwas sagen, bevor der ein oder andere Elternteil seinem Kind den Film wegen dieser unangebrachten Hetze vorenthält – nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird! Macht euch keine falschen Vorstellungen von der Figur, bitte! Kein Kind wird bemerken, dass LeFou nicht „auf Frauen steht“, was zudem sowohl für den Film, als auch für die Geschichte ganz unerheblich ist und sich diese Frage zu keiner Zeit stellt. Josh Gad spielt seine Rolle so leidenschaftlich und schafft damit eine erstklassige Gratwanderung. Er möchte einerseits gerne ein starker, geachteter Kerl wie Gaston sein, „mutig“ (was er ja überhaupt nicht ist!) und von vielen bewundert. Andererseits findet er seinen Herrn selbst so toll, dass man merkt, es könnte durchaus ein wenig mehr als nur Bewunderung sein. Zwar wurde im Skript am typischen Klischee eines Schwulen festgehalten, was für den Durchschnitts-Hetero angeblich schwules Verhalten kennzeichnet, aber daran lässt sich durchaus noch arbeiten 😉 Die Liebe zu einem anderen Menschen bleibt Liebe, da man seinen Partner*in um seinetwillen liebt, unabhängig von Geschlecht, Alter (Erwachsene), Hautfarbe oder Glaube. Die Debatte über Disneys Schritt einen solchen Charakter einzubauen, halte ich allerdings für absolut überflüssig. Disney geht mit der Zeit und passt sich seinem Publikum an. Der Film richtet sich gewollt mehr an das ältere Publikum. Für kleine Kinder ist die Zeichentrickversion viel besser geeignet, da die Realverfilmung an einigen Stellen zu düster und unheimlich ist.

Infos

Disneys „Die Schöne und das Biest“ 2017

Kinostart am 16.März 2017

FSK: ab 6 Jahre

Regie: Bill Condon

Lauflänge: 129 Min.

Mit: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Josh Gad, Kevin Kline, Ewan McGregor, Ian McKellen, Emma Thompson

 

Alle Bildrechte (c) Walt Disney Company

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