Disneys Remake des Schmunzelmonsters – Elliot der Drache auf DVD

Disney hat in diesem Sommer eine wunderschöne Neuverfilmung von „Elliot das Schmunzelmonster“ in die Kinos gebracht. Jetzt erscheint der Film endlich auf DVD, Blu-ray und VoD und bringt das modernisierte Märchen mit dem Titel „Elliot, der Drache“ in unsere Wohnzimmer! Ich hatte mich schon sehr auf den Film gefreut und war gespannt, wie er mit der neuen CGI Bearbeitung wirken würde. Und er hat mich total positiv überrascht! Zwar hat sich die Geschichte etwas geändert, doch das hat dem Film überhaupt nicht geschadet – eher im Gegenteil. Freut euch auf einen ganz tollen Familienfilm!!

Elliot der Drache

Seine Eltern kommen bei einem Autounfall ums Leben. Völlig verstört läuft der kleine Junge von der Unfallstelle weg, immer tiefer in den Wald. Seitdem lebt Pete (Oakes Fegley) allein in den großen Wäldern des Pazifischen Nordwesten. Aber nicht ganz allein – denn er begegnet Elliot. Der große, flauschige Drache, bei dem der kleine Junge sofort fühlt, dass er ein sehr liebenswertes Wesen ist. Dieser nimmt sich Pete seit diesem Tag an und achtet auf ihn. Die beiden schaffen sich ein gut verstecktes, gemeinsames Heim in einer riesigen Baumhöhle und werden mehr als nur echte Freunde.

Das ungleiche Paar schafft es tatsächlich über sechs Jahre unentdeckt zu bleiben. Bis ein Trupp Waldarbeiter immer weiter zu ihnen vordringt. Da entdeckt die Tochter der Waldhüterin Grace (Bryce Dallas Howard) den Jungen und nimmt ihn mit zu sich nachhause. Natalie (Oona Laurence), ihre Mutter und Vater Jack (Wes Bentley), geben ihm vorübergehend ein liebevolles Zuhause. Pete erzählt natürlich von seinem großen, grünen Freund, ihm will niemand wirklich glauben. Doch Grace erinnert sich an die Geschichte über die Begegnung mit einem Drachen, die ihr Vater als junger Mann hatte und ihr schon als Kind erzählt hat.

Vorsicht Spoiler…
Eines späten abends steht Gavin (Karl Urban), der Bruder von Jack, vor der Tür, um ihn nach seiner Mithilfe bei der Jagt zu fragen. Doch nicht irgendeine Jagt, nein. Er und ein paar seiner Kollegen, die für eine Firma Rodungsarbeiten durchführen, haben während ihrer Arbeit einen Drachen gesehen. Gavin sieht in ihm die Möglichkeit, endlich das große Geld zu machen… Als Grace, Natalie, ihr Großvater Meacham, Jack und Pete sich entschließen sich zusammen auf die Suche nach Elliot zu begeben, treffen sie dabei auf den jagenden Gavin…
Spoiler Ende..

Unser Meinung

Schon als Kind liebte ich den Film „Elliot das Schmunzelmonster“ (1977). Dazu hatte ich noch die Kassette mit dem Hörspiel und den Liedern, so dass ich recht schnell mitsingen konnte. Elliot war liebenswert, tolpatschig, lustig und konnte sich zudem noch unsichtbar machen. Einen solchen Freund hätte jeder gern auch im echten Leben gehabt. Überhaupt fand ich es toll, wie Disney es damals schaffte immer neue Tricks anzuwenden. Der Mix aus Real- und Zeichentrickfilm war eine gelungene Kombination, wobei die Filme durch ihre Lieder teilweise einen Musical-Charakter bekamen. Ich wurde davor schon von dem Film Mary Poppins (1964) infiziert, der bis heute zu meinen Lieblingsfilmen zählt. Der Disney Virus packte mich eben gleich in frühen Kindheitstagen.

Vor kurzem haben wir das „Das Dschungelbuch“ als Real-Remake gesehen, welches ebenfalls sehr überzeugen konnte. Wenn auch nicht wie sein Vorgänger aus Zeichentrick, für die ganz kleinen Zuschauer, dafür aber für viele ältere Kids und Erwachsene. Jetzt wurde die Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ mit Emma Watson als Hauptdarstellerin angekündigt – worauf ich schon sehr gespannt bin!

Disney ist mit „Elliot der Drache“ wieder einmal mehr eine wirklich tolle Neuverfilmung ihres Klassikers gelungen. Doch es ist nur zum Teil die alte Geschichte, die hier erzählt wird. Die Hauptrolle spielen natürlich wieder Pete und Elliot. Doch der neue Elliot ähnelt dem alten äußerlich in keinster Weise mehr. Das Herz allerdings sitzt immer noch am rechten Fleck. Das spürt man gleich zu Anfang, als der kleine Pete plötzlich vor dem riesengroßen, grünen, flauschigen und sehr gefühlvoll agierenden Drachen steht. Der Funke zwischen den beiden springt sofort über, ebenso der zum Zuschauer. Der CGI animierte Elliot ist genau so, wie man sich als Kind seinen fantastischen, magischen Drachen wünschen würde. Er ist so perfekt animiert, dass man nicht nur jede Bewegung, jeden Windhauch in seinem Fell sieht, man sieht vor allem seine Emotionen. Den ganzen Film über weiß man zu jeder Zeit wie Elliot empfindet.

Das kann man allerdings von der ganzen Besetzung sagen. Der kleine Pete spielt sich ebenfalls in die Herzen seiner Zuschauer, Grace überzeugt mit ihren Muttergefühlen und auch Vater Jack und Tochter Natalie überzeugen in ihren Rollen sowie Gavin als unsympathischer Jäger. Ganz außen vor Robert Redford als Großvater. Er war einfach die perfekte Wahl, denn man hatte das Gefühl, dass er diese Rolle noch nicht einmal spielen musste.

Disney hat seine Botschaft hier ganz sanft gesendet. Es ging um starke Gefühle, Zugehörigkeit und natürlich um gut gegen böse. Besonders schön ist das verlässliche Happy End (ich hasse Filme ohne Happy End!!) bei Disney Filmen, bei dem kein Zweifel mehr daran besteht, wer zu wem gehört und dass das Gute siegt.

Doch das beste bei Disney ist für mich nach wie vor die Magie, die man den ganzen Film über spüren kann. Magie die verzaubert, in „Elliot, der Drache“ auch tief berührt und die ein oder andere Träne emporsteigen lässt.

Wer also Lust auf ein tolles, witziges und spannendes Abenteuer hat, welches obendrein auch noch großartige Aufnahmen aus dem traumhaften Neuseeland zeigt, der sollte sich den Familienfilm  „Elliot, der Drache“ auf keinen Fall entgehen lassen.  Nostalgie für uns Eltern inbegriffen 😉 <3

Infos

Elliot, der Drache

Original Pete’s Dragon

Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Regie: David Lowery

Darsteller: Oakes Fegley, Bryce Dallas Howard, Karl Urban, Robert Redford, Wes Bentley

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