Rogue One – A Star Wars Story ab 15. Dezember im Kino | Review

Rogue One - A Star Wars Story

Mit Rogue One startet diese Woche der erste Star Wars Film unter der neuen Reihe „A Star Wars Story“ in den Kinos. Sie beinhalten in sich abgeschlossene Filme, die nicht in die bisherige Familiensaga rund um die Skywalkers eingereiht sind. Angekündigt sind bisher drei Filme der neuen Reihe. Der erste kommt nun in unsere Kinos.

In „Episode IV – Eine neue Hoffnung“ wurde von einer Gruppe Rebellen erzählt, welche die Pläne des Todessterns gestohlen haben. Genau diese Geschichte wurde nun in Rogue One verfilmt.

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Hier nun zur Handlung von Rogue One

Das erste Drittel des Films erzählt, wie sich die Rebellentruppe rund um die junge Rebellin Jyn Erso (Felicity Jones) bildet – darüber hinaus möchte ich auch nichts weiter schreiben, um euch nicht die Vorfreude zu nehmen.

Angefangen wird, etwa 15 Jahre vor dem Diebstahl der Pläne,  mit der Familie Erso, die auf einem Vulkanplaneten wohnt und von Orson  Krennic (Ben Mendelsohn), dem grausamen Chef der imperialen Waffenentwicklung, unsanften Besuch bekommt. Der Vater von Jyn, Galen Erso (Mads Mikkelsen), der ein brillanter Wissenschaftler ist, soll dem Imperium dabei helfen eine absolute Superwaffe zu erschaffen. Da Galen sich jedoch weigert freiwillig mitzuarbeiten, soll nun seine komplette Familie gezwungen werden mitzukommen. Die kleine Jyn Erso kann sich jedoch in einer Höhle verstecken und bekommt Hilfe von Saw Gerrera (Forest Whitaker).

Weiter geht es mit einem Zeitsprung kurz vor Fertigstellung des Todessterns. Jyn wird als Gefangene des Imperiums von einer Gruppe Rebellen befreit und lernt dabei den Roboter K-2SO recht unsanft kennen. K-2SO ist ein umprogrammierter Sicherheitsdroide des Imperiums, der nun an der Seite der Rebellen kämpft.

Auf Yavin 4, dem Rebellenstützpunkt den wir schon aus Episode IV kennen, wird Jyn noch der angesehene Nachrichtenoffizier Captain Cassian Andor (Diego Luna) zur Seite gestellt, um ihren Vater Galen zu finden.

Im Laufe der weiteren Handlung, stoßen noch der Pilot Bodhi Rook (Riz Ahmed), der blinde Mönch Chirrut Îmwe (Donnie Yen) sowie der knallharte Soldat Baze Malbus (Jiang Wen), der kleinen Rebellentruppe rund um Jyn Erso hinzu.

Soviel zur Handlung ohne hoffentlich zufiel verraten zu haben.

Unsere Meinung:

Mit Rogue One ist dem Regisseur Gareth Edwards gelungen eine neue Ära der Star Wars Filme einzuleiten. Seine akribische, visuelle Aufarbeitung der Saga sieht man Rogue One an, ohne dabei den Stil nur zu kopieren und es macht wirklich Spaß diesen Film zu sehen. Auch die Filmmusik, welche diesmal nicht von John Wiliams komponiert wurde sondern von Michael Giacchino, überzeugt auf ganzer Linie wobei natürlich auch bekannte Themen immer wieder auftauchen.
Bei den Schauspielern hat mir neben Felicity Jones (Jyn Erso) und Forest Whitaker (Saw Gerrera) besonders die Leistung von Alan Tudyk gefallen. Er spielt den Roboter K-2SO und hat es wirklich geschafft einem Droiden eine Seele einzuhauchen – unglaublich sympathisch.
Der Optik des Films ist anzusehen, dass viele Sets nicht nur digital, sondern auch wirklich gebaut worden sind (alleine der Hangar auf Yavin 4 war 100m lang und 60m breit und der Todesstern hatte einen Durchmesser von 6m!). Der Rest wurde von ILM, der Digitalschmiede für Visuelle Effekte von Lucas Film, perfekt digital ergänzt.
Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass die Rollen der verschiedenen Filmfiguren und Schauplätze, anfangs nicht sofort ersichtlich sind, so dass der ein oder andere etwas Orientierung benötigt, um diese richtig zuordnen zu können.

Zusammenfassend ist Rogue One ein toller Star Wars Film geworden, den ich uneingeschränkt empfehlen kann – Goosebump Momente inklusive 😉

Kleiner Hinweis: In Begleitung Erwachsener könnten Kinder ab 6 Jahre diesen Film anschauen. Es handelt sich um einen (Bürger-) Kriegsfilm und den bisher dunkelsten Star Wars Film. Wir sind der Auffassung, dass dies doch ein wenig zu früh ist, wobei es natürlich immer ganz auf das einzelne Kind ankommt. Ihr kennt euer Kind und solltet es daher selbst am besten beurteilen können, ob es mental schon in der Lage ist damit umzugehen.

Infos

ROGUE ONE: A STAR WARS STORY

ab 15. Dezember 2016 im Kino

Originaltitel: ROGUE ONE: A STAR WARS STORY

Genre: SciFi

FSK: ab 12 Jahre

Länge: 2h 14min

Studio: Disney/Lucasfilm

Bildrechte (c) Disney/Lucasfilm 2016

  2 comments for “Rogue One – A Star Wars Story ab 15. Dezember im Kino | Review

  1. Kerstin
    17. Dezember 2016 at 23:42

    Danke für die Rezension 🙂 Ich freue mich auf den Film, werde ihn aber jetzt sicher nur mit meinem Mann anschauen. Danke vor allem für den Altershinweis und darauf, dass er so düster ist. Hatte überlegt, die 10jährige Tochter langsam an die Filme ranzuführen, da viele Freunde sie schon kennen, aber es gibt ja so viele Alternativen. Der 6jährige ist total heiß auf alles mit StarWars, sieht aber völlig ein, dass er noch nicht darf.

  2. admin
    20. Dezember 2016 at 18:07

    Gerne 😉 Für die kleineren Star Wars Fans können wir neben Rebels noch Lego Star Wars: Die Abenteuer der Freemaker empfehlen. Die Serie gibt es seit dem 8. Dezember auf DVD. Review wird gerade geschrieben.

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