Disneys/Pixars Findet Dorie ab 29. September im Kino

13 Jahren nach „Findet Nemo“ startet heute nun die Fortsetzung „Findet Dorie“ in den deutschen Kinos. Auch diesmal geht es wieder in die wunderschöne Unterwasserwelt des Meeres. Also auf in ein neues spannendes Meeres-Abenteuer mit alten und auch vielen neuen Charakteren.

Findet Dorie

Ein Jahr nach den letzten Abenteuern aus „Findet Nemo“ lebt der Paletten-Doktorfisch Dorie zusammen mit ihren Clownfischfreunden Marlin und Nemo zufrieden im Korallenriff. Die vergessliche Dorie bekommt plötzlich einen Geistesblitz – irgendwo in den weiten des Meeres müssen doch auch ihre Eltern sein. Spontan beschließt Dorie zusammen mit Nemo und, wenn auch etwas widerwillig, Marlin – ihre Eltern zu suchen. Quer durch den Ozean geht die Reise der Drei bis sie zum berühmten Meeresbiologischen Institut in Kalifornien gelangen. Dort trifft Dorie auf Hank dem mürrische Oktopus, auf den Walhai Destiny und natürlich auf den Beluga Wahl Bailey. Zusammen erleben sie auf der Suche nach Dories Eltern irr witzige Situationen und das Abenteuer ihres Lebens. Regie führte auch diesmal wieder Andrew Stanton.

Unsere Meinung

Wieder einmal ein wahnsinnig toller Disney Animationsfilm!!!
Mit „Findet Dorie“, quasi dem zweiten Teil von „Findet Nemo“, hat das Disney/Pixar Film Team einen absolut würdigen Nachfolger produziert. Die Story ansich klingt wie ein Remake mit Rollentausch – doch das ist sie mit nichten! Dass unsere liebe Dorie an einer Dysfunktion ihres Gedächtnisses leidet, genau gesagt dem Kurzzeitgedächtnis, wissen wir noch aus dem ersten Teil. Auch da hat sie uns immer wieder zum Lachen gebracht und gleichzeitig damit verblüfft, wenn sie uns vor Augen geführt hat, was so ein Handycap im Alltag eigentlich bedeutet. Ständig möchte man ihr helfen und aussprechen, was sie in dem Moment einfach nicht mehr weiß.

Das Helfersyndrom ist aber nur eine der vielen Gefühlsregungen, die durch diesen Film bei den Zuschauern ausgelöst wird. Sie ziehen erneut jedes erdenkliche Register, um Groß und Klein in ihren Bann zu ziehen. Es wird noch lustiger und noch spannender, als es mit Nemo schon war. Ein mega aufregendes Abenteuer mit lieben alten und tollen neuen Freunden, die Dorie und Nemo auf ihrer Suche nach Dories Eltern begegnen, begleiten oder helfen.

Die Charaktere sind wirklich zauberhaft animiert und auch synchronisiert, was man leider nicht immer von allen Filmen sagen kann. Besonders Anke Engelke und Christian Tramitz sind genial als Dorie und Malin (Nemos Papa), aber auch der coole Krake Hank, gesprochen von Roland Hemmo, ist ein Top Kandidat für einen neuen Lieblingscharakter! Es freut natürlich sehr, dass die Stimmen gleich geblieben sind. Eine neue, aber bekannte Stimme hören wir aus den Lautsprechern im Meeresinstitut. Dort spricht Franziska van Almsick die Stimme aus dem „Off“, im Original macht dies Sigourney Weaver.

Die Massage ist eindeutig – zusammen geht alles besser als allein, dafür sind Freunde da! Schöner kann man es kaum zeigen, denn die Figuren ergänzen sich eindeutig über ihre starken Eigenschaften, so dass die Schwäche des einen, total durch die Stärke eines anderen ausgeglichen wird.

Fazit: Ich kann euch den Film nur wärmstens empfehlen und ans Herz legen. Lacht, zittert und freut euch mit Dorie & Co in diesem neuen Abenteuer!

Leider kann ich mir diese persönliche Stellungnahme zur „Botschaft“ des Films nicht verkneifen, sorry.

Aber: Genau diese Kernaussage, über Stärken und Schwächen, sollte sich unser ganzer Bildungsapparat mal ganz dick auf ihre Fahne schreiben!!! Nicht die Kinder immer und immer wieder auf ihre Schwächen hinweisen und reduzieren auf das, was sie nicht so gut können. Nachhilfe ist ja inzwischen schon in der Grundschule selbstverständlich. Wie kann sowas sein?!?

Wir müssen unsere Kinder viel individueller nach ihren Stärken fördern!

Infos

Disneys/Pixars Findet Dorie

ab 29. September im Kino

Originaltitel: Finding Dory

Genre: 3D Animationsfilm, Kinderfilm, Familienfilm

FSK: ab 0 Jahre

Länge: 1h 37min

Studio: Disney/Pixar

Bildrechte (c) Disney/Pixar 2016

 

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