Sprachreisen und Schüleraustausch – Bereichernde Erfahrungen für Kinder

Reisen bildet. Und das nicht nur innerhalb der deutschen Landesgrenzen. Familien- und Kindersprachreisen sowie ein Schüleraustausch, bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Sprachen nicht nur auf dem Papier, sondern im alltäglichen Leben kennenzulernen. Wir möchten euch ein paar Tipps geben, wo für Familien und Kinder die Vorteile liegen und in welchen Regionen Sprachreisen häufig angeboten werden.

Sprachreisen nach England, Frankreich und in die USA

Sprachreise z.B. nach Frankreich

Sprachreisen für Familien und Kinder

Im Internet findet ihr eine ganze Reihe unterschiedlicher Angebote von Sprachreisen für Kinder und Familien. Sucht ihr für eure Sprösslinge zum Beispiel eine Möglichkeit um den englischen Sprachraum zu erkunden, findet ihr im Web zum Beispiel Informationen zu Schülersprachreisen von Jürgen Matthes. Sprachreisen nach Frankreich werden euch z.B. im GLS Sprachenzentrum angeboten. Auch die USA, Kanada, Spanien, Japan, die skandinavischen Länder oder Neuseeland, so wie viele weitere Länder stehen zur Auswahl. Leider sind diese Sprachreisen, abhängig von der jeweiligen Destination, der Dauer und dem generellen Angebot, zum Teil mit nicht unwesentlichen Kosten verbunden. Als Elternteil fragt man sich also zu Recht, was die Sprachreisen den Kindern bieten. Wo liegen also die Vorteile?

Vorteile von Sprachreisen für Kinder

Die Verbesserung der eigenen Sprachkenntnisse ist nur einer von mehreren Vorteilen, die mit einer solchen Reise verbunden sind. Neben dem Lernen geht es auch darum, Land und Leute sowie deren Kultur kennenzulernen und anhand von Gesprächen die Lerninhalte zu vertiefen. Kinder lernen bekanntermaßen schneller als wir Erwachsenen und begreifen, beziehungsweise adaptieren die richtige Intonierung, beziehungsweise Betonung viel schneller. Vokabeln, die die Kinder bislang nur stumpf auswendig gelernt haben, ergeben plötzlich einen Sinn und fließen wie von selbst in die eigenen Sätze ein.

Der größte Vorteil ist sicher die Notwendigkeit, in der fremden Sprache kommunizieren zu müssen und dadurch eine viel stärkere Motivation zu haben. Es ist inzwischen bewiesen, dass die Lernkurve bei einem Auslandsaufenthalt um einiges höher ist, als es beim regulären Englischunterricht der Fall ist. Die vielen positiven Assoziationen mit der Sprache und dem Land sowie die schönen Erinnerungen an einen solchen Aufenthalt, machen eine Sprachreise für Kinder und Familien so lohnenswert.

Unsere Meinung

Schülersprachreisen nach LondonLondon

Schülersprachreisen nach London

Jede Reise die wir mit unseren Kindern unternehmen, fördert sie in vielen Bereichen des Lebens. Das merken auch wir jedes Mal nach einem Urlaub. Und dass die Motivation durch Auslandsaufenthalte sehr groß ist, das haben wir recht früh an unserem Sohn gesehen. Als wir unsere Kreuzfahrt machten war er 4 Jahre alt. Es war eine italienische Rederei und als Bordsprache war Englisch an der Tagesordnung. Es lief letztendlich darauf hinaus, dass wir ihm das was er sagen wollte auf Englisch übersetzen mussten und er es dann selbst sprechen wollte. Angefangen bei den Tageszeiten und Begrüßungen, bis er beispielsweise seine Bestellungen allein aufgab. In diesem Urlaub äußerte er zum ersten Mal den Wunsch Englisch lernen zu wollen. Nachdem er einen längeren Zeitraum an diesem festhielt, habe ich ihn an einer privaten Sprachschule für einen Englischkurs angemeldet. Diese hat er ca. 3 Jahre besucht. Was und wie schnell er dort gelernt hat, ohne dass er lesen oder schreiben konnte, hat nicht nur mich sehr erstaunt. Alles nur durch Spiele, mit Bildern und Liedern. Ein riesiger Vorteil den diese Schule bietet, sind Muttersprachler als Lehrer. Ein unglaublicher Unterschied zu einem Lehrer mit erlerntem Sprachgebrauch.

Abgesehen davon, dass er dadurch ganz entspannt den Englischunterricht in der Grundschule mitmachen konnte, hat es ihm wahnsinnig viel Spaß gemacht! Und der stand bei uns im Vordergrund. Er war die Voraussetzung dafür, den Unterricht mitzumachen. Ich hätte mein Kind niemals, und das meine ich wirklich so wie ich es sage, niemals zu etwas gezwungen. Als er später nicht mehr wollte, da er das Fach in der Schule hatte, habe ich ihn selbstredend abgemeldet. Jetzt freut er sich schon darauf, irgendwann an einem Schüleraustauschprogramm teilzunehmen oder eine Sprachreise zu machen. Er möchte gerne mit uns nach London in den Urlaub und vielleicht (das wird sich noch zeigen) den bilingualen Zweig in der Schule einschlagen. Er hat gerade mit seiner zweiten Fremdsprache Französisch begonnen. Wir werden ihn unterstützen, wenn er einen, mehrere oder auch keinen dieser Wege gehen möchte. Ich freue mich auf jeden Fall auf unsere nächsten Urlaube, in denen er seinen Wissensdurst mit all dem stillen kann, was ihn interessiert. Und das ist vieles.

Wir können jedenfalls nur gute Erfahrungen weitergeben, ob von uns selbst oder aus unserem Familien- und Freundeskreis. Einfach mal ausprobieren!

Infos

Sprachreisen und Schüleraustausch für Kinder

E-S-L Sprachreisen

Jürgen Matthes Schülersprachreisen

GLS Sprachenzentrum

 

Bildquellen:

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