Ausflug mit dem Auto: Sicherheit geht vor

Laut Straßenverkehrsordnung dürfen Kinder nur im Auto mitgenommen werden, wenn entsprechende Kindersitze vorhanden sind. Diese Regelung gilt bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres, es sei denn, ein Kind ist schon über 1,50 Meter groß. Durch die spezielle Rückhalteeinrichtung ist der Nachwuchs abgesichert, sodass bei einem möglichen Unfall Schlimmeres vermieden werden kann. Doch was nützen die besten Kindersitze, wenn das Auto selbst nicht sicher ist? Alleine in Deutschland verzichten jedes Jahr bis zu 2,5 Millionen Fahrzeughalter auf Winterreifen und bringen dadurch nicht nur sich und ihre Insassen, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer in große Gefahr. Denn sobald Schnee und Eis die Straßen dominieren, haben Sommerreifen keinen richtigen Halt mehr und rutschen regelrecht über die Fahrbahn. Dieser Verantwortung sollte man sich bewusst sein!

Checkt euer Auto durch!

© Comstock/Stockbyte/Thinkstock

Genauso gefährlich ist es jedoch auch wenn ihr mit veralteten Winterreifen mit der Familie unterwegs seid und die gesetzlich angegebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm schon längst unterschritten wurde (Experten raten sogar zu einem Reifenwechsel ab 4 mm), gefährdet ihr eure Sicherheit und die eurer Kinder. Deshalb solltet ihr euch frühzeitig um den Kauf neuer Winterreifen kümmern, die zum Beispiel recht günstig bei tirendo.de erhältlich sind. Damit ihr wisst, wie ihr euer Auto sonst noch auf die kalte Jahreszeit vorbereiten könnt, haben wir hier noch ein paar Tipps für euch:

Bevor ihr an kalten Tagen mit dem Auto irgendwo hinfahrt, solltet ihr euer Auto aber auch noch mit anderen Maßnahmen richtig auf den Winter vorbereiten:

  • Tipp 1: Checkt die Batterie oder lasst einen Profi ran. Gerade wenn die Temperaturen unter null Grad sinken, verweigern alte Batterien gerne den Dienst. Allerdings nicht nur in der hauseigenen Garage sondern auch unterwegs, wenn ihr einen Ausflug mit den Kindern unternehmt und ihr das Auto im Freien stehen lasst. Dann ist guter Rat teuer.
  • Tipp 2: Wenn das Wasser im Kühlsystem gefriert, kann der Motor beschädigt werden. Deshalb müsst ihr immer dafür Sorge tragen, dass ausreichend Frostschutzmittel darin enthalten ist. Lasst den Ist-Zustand sonst auch gerne in einer Werkstatt checken. Für die Scheibenwaschanlage könnt ihr hingegen selbst Frostschutzmittel nachfüllen.
  • Tipp 3: Die Dichtungen frieren bei Schnee und Eis gerne mal an den Türen fest – um sie nicht zu beschädigen, sollten sie im Winter eingefettet werden. Die Türschlösser kann man hingegen nicht einfetten, um sie vor dem Einfrieren zu bewahren, dafür gibt es aber Türschlossenteiser, die ihr nach Möglichkeit immer bei euch tragen solltet.

Unsere Meinung

Wir gehen bei diesem Thema lieber auf Nummer sicher. Ob Autokindersitze oder Winterreifen, für meine Familie und mich kann es nicht sicher genug sein. Es ist wichtig nichts zu riskieren und ebenso wichtig ist es auch andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden – denn unter ihnen sind auch Väter und Mütter mit ihren Kindern. Außerdem könnt ihr echt sparen, je früher ihr euch darum kümmert. Wenn die Straßen erst mal glatt sind und „plötzlich“ alle Winterreifen brauchen, hat man oft lange Wartezeiten. Darum wird es höchste Zeit für alle, die noch nicht vorgesorgt haben. Wir wünschen euch einen rutschfreien Winter mit guter Bodenhaftung, eine gute Batterie die euch nicht im Stich lässt und natürlich eine funktionierende Autoheizung 😉

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