Taucht ein und und erlebt Disneys “Die fantastische Welt von Oz“ in 3D! Kinostart am 07.03.2013

Ankunft in Oz

Ankunft in Oz

Die meisten von uns kennen die Verfilmung der Geschichte des berühmten L. Frank Baum Romans von 1939, in welcher die kleine Dorothy (Judi Garland) durch einen Wirbelsturm samt dem Haus ihrer Tante und Hund in eine andere Welt gelangt – in das magische Land von Oz. Die unvergesslichen Figuren wie Dorothy, die Vogelscheuche, der Blechmann und der Löwe, haben sich in die Herzen der Zuschauer gespielt.

Jetzt hat Sam Raimi, Regisseur der „Spider-Man“-Trilogie, bei der Disney Verfilmung „Die fantastische Welt von Oz„, der Vorgeschichte zum alten Meisterwerk, Regie geführt. In dieser geht es um den Zauberer von Oz und wie er dorthin gekommen ist. Obendrein hat Produktionsdesigner Robert Stromberg (Alice im Wunderland) mit fulminanter Bildgewalt beeindruckt.

Die Story  (Spoiler)

In der Geschichte  „Die fantastische Welt von Oz“ wird uns gezeigt, wie der große und mächtige Zauberer in das Land Oz kam, im Original „Oz – The Great and Powerful”. Der nicht sehr erfolgreiche, aber trickreiche Zirkusmagier Oscar Diggs (James Franco), genannt Oz kommt aus dem beschaulichen Kansas und tingelt mit seiner Show umher. Sein Umgang mit den Herzen schöner Frauen ist eher von zweifelhafter Moral. Doch er weiß um seine Wirkung, was sein Handlanger Frank (Zach Braff) zu genüge zu spüren bekommt, denn er wird ständig herumkommandiert. Doch Oscar will Größeres als das, glaubt er wäre für Besseres gemacht und will berühmt werden. Darum lässt er sogar seine große Liebe zurück.

Nach einem Streit mit einem anderen Artisten muss Oscar das Weite suchen und flieht mit einem Heißluftballon. Mit diesem gerät er in einen heftigen Wirbelsturm und gelobt hoch und heilig Besserung, sollte er wieder heil aus dieser Sache heraus kommen. Als der Sturm sich legt und der Ballon sinkt, erblickt er hohe Berge und eine schöne bunte Landschaft. Er muss aber schon bald feststellen, dass es sich hierbei um eine ganz andere Welt als die seine handelt.

Der Ballon landet im Wasser, woraufhin er gleich Bekanntschaft mit „netten“ kleinen Wesen und einer wunderschönen Frau macht. Durch ein Missverständnis wird er von dieser, nämlich von der Hexe Theodora (Mila Kunis), die ihn „vom Himmel fallen“ sieht, für den lang ersehnten und prophezeiten Retter gehalten – den großen Zauberer von Oz. Diggs spielt die Rolle des großen und mächtigen Zauberers von Oz gerne mit und macht auch sogleich Bekanntschaft mit dem Bösen. Theodora nimmt ihn mit in die Smaragdstadt, in der sie mit ihrer Schwester Evanora (Rachel Weisz) den Schatz ihres toten Vaters und Königs bewahren.

Als großer Zauberer soll Oscar nun die böse Hexe Glinda (Michelle Williams) besiegen und dafür anschließend als Herrscher den Thron besteigen und das Volk regieren. Ruhm und Reichtum sind zum Greifen nah, doch nur Oscar selbst weiß, dass er eigentlich nicht mehr als ein paar Kunststückchen und faule Tricks auf Lager hat. Außerdem muss er erst herausfinden, wer hier gut und wer böse ist…

Der Film

Es sind die Bilder, die einen gleich in ihren Bann ziehen. Der Anfang ist in schwarz weiß und kommt so direkt in düstere Stimmung. Aber nur so lange, bis Oscar in Oz landet. Das hier Robert Stromberg am Werk war ist deutlich zu sehen. Alles ist sehr bunt und fantasievoll. Die Vegetation erinnert schon sehr an „Alice im Wunderland“ (mit Johnny Depp) von Tim Burton, man sollte aber auch nicht vergessen, dass es bei beiden Filmen derselbe Handlungsort und derselbe Produktionsdesigner ist.

Der 3D Effekt hat eine tolle Wirkung, vor allem dann, wenn es um fliegende Objekte geht. Wer den Trailer gesehen hat weiß, dass es in diesem Film einige davon gibt. Auch die Zaubertricks profitieren natürlich davon, da ihre Wirkung  dadurch noch verstärkt wird. Besonders bei den fliegenden Affen, der Armee der bösen Hexe, ist sie ziemlich heftig.

Unsere Meinung

Ich hatte mich schon sehr auf den Film gefreut und wurde absolut nicht enttäuscht! Wer schon den alten Film toll fand, der wird von dieser Verfilmung begeistert sein.

Sam Raimis Besetzungsliste ist schon ziemlich perfekt. Der Hauptdarsteller James Franco spielt seine Rolle als charmanter Kleinstadt-Zauberer und Mann von zweifelhafter Moral wirklich überzeugend. Er hat das Talent dabei immer wieder auf die Füße zu fallen und um ein Haar davon zu kommen. Mila Kunis, Rachel Weisz und Michelle Williams, sind in wahrsten Sinne des Wortes „bezaubernd“ als Hexen.

(Spoiler)Auch die anderen Charaktere sind wunderbar. Da ist Finley der kleine Affe, der von Higgs aus einer misslichen Lage gerettet wird. Finley hält anfangs nicht viel von Oscar und lässt ihn das auch wissen. Am Ende aber wird er zu seinem treuen Verbündeten und hilft ihm dabei, sein wahres Ich zu entdecken. Oder das kleine China Girl aus Porzellan, welches er aus einem von der bösen Hexe zerstörten Dorf rettet und das ihm ebenfalls nicht mehr von der Seite weicht. Die Winkies sind die uniformierten Wachen der Smaragdstadt. Sie sind knapp 2,50 Meter groß, mit Speeren bewaffnet und stehen unter dem Kommando von Evanora. Die Quadlings leben in Glindas Königreich, die meisten von ihnen als Farmer. Sie sind ein gütiges und einfaches Landvolk. Die Tinkers sind ebenfalls Bewohner aus Glindas Königreich. Diese großen, dünnen, alten Männer haben lange weiße Bärte, elfenartige Ohren und können alles bauen. Was ihnen an Ausdauer fehlt, machen sie durch Genialität wett. Ihr Anführer ist der Master Tinker, in dem Oscar den idealen Unterstützer für seine Pläne entdeckt. Die Munchkins sind permanent kichernde, glückliche kleine Wesen, die ein friedliches Leben führen, singen und hübsche Kleider herstellen. Sorgen sind ihnen völlig fremd. Trotzdem beweisen sie ihre Loyalität gegenüber Glinda und geben ihr Bestes, wann immer sie ihre Unterstützung braucht.

Die Bewohner der Smaragdstadt legen sich für Oscar mächtig ins Zeug und zeigen sich sehr hilfsbereit, als es darum geht die böse Hexe zu vernichten. Es geht nach dem Motto „Einer für Alle und Alle für Einen“. Und natürlich darum,  immer fest an sich zu glauben. In der Art und Weise wie es Higgs letztendlich mit Hilfe von „faulem Zauber“ und all seinen neuen Freunden gelingt das Land Oz zu retten, liegt die Antwort auf das Erscheinen des großen Zauberers von Oz in dem Film von 1939. Für mich hat sich damit der Kreis dieser beiden Geschichten geschlossen und ich finde es unglaublich toll, wie er den Schluss gestaltet hat.

Die Geschichte ist erstklassig umgesetzt worden. Sie ist sehr spannend und man kommt selbst erst später dahinter, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Regisseur Sam Raimi liebt das Fantastische, was er hier hat ausleben können. Es ist der ganz spezielle Humor, der den Film zudem sehr unterhaltsam macht, ohne ihm dabei die Spannung zu nehmen. Durch die Zauberei und den Wettstreit zwischen Gut und Böse, bietet er außerdem entsprechend viel Action. Auf der großen Leinwand und in 3D ist der visuelle Effekt wirklich klasse. Und da sich zum Schluss doch noch alles zum Guten wendet, unser Held seine Lektionen gelernt hat, so wie es sich für ein Märchen gehört, kann er auch noch ein Happy End aufweisen…

Für Raimi ist es eine Hommage an die alten Klassiker, die ihm absolut genial gelungen ist..

Infos

Die fantastische Welt von Oz

Der neue Disney Film  – ab dem 07.03.2013 in 3D in unseren Kinos

Original Titel: Oz – The Great and Powerful

FSK: stelle ich noch ein

Regie: Sam Raimi

Produzent: Joe Roth

Produktionsdesign: Robert Stromberg

www.disney.de/oz/

Bildnachweis: (c) Disney

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