Disneys Frankenweenie ab 24.Januar im Kino – Tim Burton in Bestform!

Ein neues Werk aus dem Hause Disney erwartet uns ab dem 24.Januar 2013 – Frankenweenie! Der Film ist ein echtes Meisterwerk von Tim Burton, der dazu auf das gute alte Stop-Motion-Genre zurückgreift und ein Hoch auf den kultigen Frankenstein Streifen. Das unglaublich tolle Zusammenspiel aus Stop-Motion, schwarz/weiß und 3D, macht ihn zu einem visuellen Kunstwerk und so zu einem einzigartigen Kino-Erlebnis! Disneys Frankenweenie wäre schon allein auf Grund seines Regisseures und seiner einmaligen Filmgestaltung einen Besuch im Kino mit großer Leinwand wert, die coole Geschichte ist das i-Tüpfelchen!

Disneys Frankenweenie

Diesmal ist es ein Disney Film, der die etwas „ältere“ Fan-Gemeinde anspricht, die Teenager. Es ist, wie der original Film Frankensteins Monster selbst auch, ein etwas düsterer Film.  Anhand dieser Stimmung, welche durch die schwarz-weiße Stop-Motion-Technik genial zur Wirkung kommt, gelingt es Burton wie schon in seinen vorherigen Filmen dieser Art, auch bei Frankenweenie seine Zuschauer zu fesseln.  Man denke nur an Nightmare Before Christmas, Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche oder #9. Alle mehr Erwachsenen- als Kinderfilme. Zumindest nicht für die Kleineren.

Tim Burton ist einfach ein Genie auf diesem Gebiet. Nach seinem Studium bekam er einen Job bei Disney und sollte Figuren für Zeichentrickfilme entwerfen, welche ihnen aber alle zu schaurig und unheimlich waren und weshalb auch keiner dieser Charaktere genommen wurde. Nebenher hatte er seinen Kurzfilm „Vincent“ in Stop-Motion-Technik gedreht. Als er dann die Erlaubnis bekam seinen größten Wunsch, nämlich Frankentweenie als Tribut an den Filmklassiker Frankenstein umzusetzen, fing er sofort damit an. Er hatte vor, diesen Film in der selben schwarzweiß Stop-Motion-Technik zu drehen. Doch auch hier wollte man weder diese Art von Figuren, noch die Technik bezahlen. Sie war Disney schlichtweg viel zu teuer. Letztendlich wurde er wegen  „Verschwendung von Geldern“ entlassen.

Nun, 30 Jahre nachdem Burton seine schwarz-weiße Frankenstein-Hommage angefangen hatte, bekam er nun die Gelegenheit diese auch wirklich umsetzen zu können. Und wir dürfen sie jetzt erleben, diese herzerwärmend schöne, wunderbar schaurige und unglaublich komische Geschichte.

Die Geschichte

In dem Film geht es um den Jungen Viktor Frankenstein, der ein Herz und eine Seele mit seinem Hund Sparky ist, seinem treuen und verspielten Bullterrier. Dieser ist zugleich sein bester Freund, denn Viktor hat sonst niemanden. Als es eines Tages dazu kommt, dass Sparky überfahren wird, leidet Viktor ganz fürchterlich. Er ist untröstlich.

Der neue Naturwissenschaftslehrer Mr. Rzykruski gibt seine erste Stunde an Victors Grundschule in New Holland, einer spießigen Kleinstadt. Eines der Kinder erzählt von seinem Nachbarn, der von einem Blitz getroffen wurde und starb.  Rzykruski erklärt den Kindern mit Inbrunst, welche Macht in Blitzen steckt, wodurch dieser entsteht und dass es sich dabei um Elektrizität handelt. Um den Kindern diese Kräfte zu verdeutlichen, hat er für die nächste Stunde ein Experiment mit toten Fröschen vorbereitet. Wie wirkt sich wohl die Elektrizität auf die Muskeln des Tieres aus. Der Lehrer ruft einen Wissenschaftswettbewerb ins Leben, an dem Viktor mit Zustimmung seiner Eltern teilnehmen darf. Doch Victor ist in seinen Gedanken nur noch bei einem Thema – wie er mit Hilfe dieser Kräfte Sparky wieder zurück ins Leben holen könnte.

Viktor hat vor (so wie es schon bei Frankenstein der Fall war) seinen geliebten Hund Sparky mit hoher Elektrizität wieder zurück ins Leben zu holen. Was ihm auch gelingt – mit dem Unterschied, dass Sparky durch den Unfall nicht mehr ganz so aussieht wie früher. Darum versucht er Sparky auf dem Dachboden zu verstecken. Er ist einfach nur über alle Maßen glücklich, dass sein bester Freund wieder lebt. Doch es kommt wie es kommen soll und Sparky schafft es auszureißen, was nicht unbeobachtet bleibt. Einer der Jungs aus seiner Klasse, der etwas eigenartige Edgar „E“ Gore, sieht Sparky und kommt hinter Viktors Geheimnis. Mit dem er Viktor gleich anfängt zu erpressen, um ihm die genaue Vorgehensweise der „Wiederbelebung“ zu erklären und er im Gegenzug dafür dicht hält. Doch Edgar hält sich natürlich nicht an die Vereinbarung und erzählt auch den anderen Mitschülern von diesem „unglaublichen Experiment“.

Wie nicht anders zu erwarten, machen sich diese ebenfalls ans Werk, um auf diese Weise ihre verstorbenen Haustiere wiederzubeleben. Da ist der Streber Toshiaki mit seiner Schildkröte, der hoch intelligente Nassor mit seinem Hamster und das gutgläubige Muttersöhnchen Bob mit seiner Ratte.

Doch welche Folgen das haben würde und in welche Gefahr dies alles die Kleinstadt New Holland bringen wird, ahnen weder Victor noch die anderen Jungs. Und plötzlich liegt das Schicksal der Kleinstadt New Holland in Victors und Sparkys Händen…

Unsere Meinung

Prädikat: Mehr als wertvoll! Ein absolut genialer Film! Es ist zum einen die Story, die einen in ihren Bann zieht, denn die Geschichte von Frankenweenie ist zwar angelehnt Frankensteins Monster, hat aber ihre ganz eigene Umsetzung. Es dreht sich hauptsächlich um Victor und Sparky sowie vier Jungs aus seiner Klasse. Zuerst leidet man mit Victor, dann zittert man mit ihm und zum Ende hofft man für ihn. Jeder einzelne der Charaktere wurde ganz wunderbar umgesetzt und die Stimmen der „Darsteller“ im englischen Original passen einfach super. Die gewollt übertrieben Gesichtszüge sowie die Körper der Figuren unterstreichen ihre Rolle noch.

Zum anderen ist es das Visuelle. Dass der Film in schwarz-weiß gedreht wurde und warum Burton dies unbedingt wollte, merkt man spätestens, wenn man Frankenweenie anschaut. Nicht ein einziges Mal habe ich gedacht, dass hier Farbe fehlt – im Gegenteil – dieser Hauch an Finsternis und Düsterkeit der damit erreicht wird, vermittelt die Geschichte noch viel besser. Und die Stop-Motion-Animationstechnik war die einzig wahre Methode, um Frankenweenie seinen unvergleichlichen Ausdruck zu verleihen. Zusätzlich 3D einzusetzen, bringt einige der Szenen ganz besonders gut zur Geltung. Ich bin überzeugt, dass dieser Film sehr viele Fans bekommen wird. Denn es ist endlich mal wieder ein richtig guter Film, der auch eine Zielgruppe anspricht, für die es keine so große Auswahl gibt – die Teens. Sie fühlen sich zu groß für „Kinderfilme“, dürfen aber die „Erwachsenenfilme“ noch nicht sehen. Mit dem liebenswert-skurril-morbiden 3D Animations-Abenteuer Frankenweenie werden auch sie auf ihre Kosten kommen. Und wir Großen sowieso!

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Informationen

Disneys Frankenweenie in 3D

Ab dem 24. Januar 2013 im Kino

FSK: ab 12 Jahre

www.disney.de/frankenweenie

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